Allgemeine Januar-Regeln
Auf trocken-kalten Januar
folgt viel Schnee im Februar.
Eiskalter Januar bringt ein gutes Jahr.
Fehlen im Januar Schnee und Frost,
gibt der März gar wenig Trost.
Holz soll zwischen dem 20. und 30. Januar
bei abnehmendem Mond gefällt werden.
Im Jänner kannst du schon die Bienenstöcke setzen,
soll Honig und Wachs dich mit reicher Frucht ergötzen.
Im Jänner werden die Tage länger
und der Winter strenger.
Im Januar Reif ohne Schnee,
tut Bergen, Bäumen und allem weh.
Im Januar sieht man lieber einen Wolf,
als den Bauern ohne Jacke.
Ist der Januar feucht und lau,
wird das Frühjahr trocken und rauh.
Ist der Januar hell und klar,
gibt’s viel Wein in diesem Jahr.
Ist der Januar hell und weiß,
wird der Sommer sicher heiß.
Ist im Januar dick Eis,
gibt’s im Mai ein üppig Reis.
Januar muß vor Kälte knacken,
wenn die Ernte gut soll sacken.
Januarschnee zuhauf,
Bauer halt die Säcke auf.
Januar warm, dass Gott erbarm!
Je frostiger der Jänner,
je freundlicher das ganze Jahr.
Knarrt im Jänner Eis und Schnee,
gibt’s zur Ernte viel Korn und Klee.
Nebel im Januar macht nasses Frühjahr.
Reichlich Schnee im Januar,
machet Dung fürs ganze Jahr.
Tanzen im Januar die Mucken,
muss der Bauer nach dem Futter gucken.
Wächst das Korn im Januar,
wird es auf dem Markte rar.
Wenn der Frost im Jänner nicht kommen will,
kommt er sicher im April.
Wenig Wasser, viel Wein -
viel Regen, wenig Wein.
Wenns Gras wächst im Januar,
wächst es schlecht das ganze Jahr.